Spartenübergreifende Projekte

Einblicke und Ausblicke

Der Raum der Künste e.V. (geb. 2021) steckt noch in den Kinderschuhen, die aber bereits randvoll sind mit kreativen Projektideen, um Kunst und Kultur spartenübergreifend für Jedermann und Jederfrau, für Klein und Groß, für Jung und Alt, gestaltbar und erlebbar zu machen. Mit ersten Projekten starteten wir in 2022.

Projekte 2022

LERNEN MIT RÜCKENWIND: Der Raum der Künste ist dabei!

Das Förderprogramm "Lernen mit Rückenwind" ist Teil der Maßnahmen des Landes Baden-Württemberg zur Umsetzung des Bund-Länder-Aktionsprogramms "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche".

Der RAUM DER KÜNSTE e.V. ist an zwei Schulen fördernd dabei.

 

RdK-Theater-Expertin und Theaterpädagogin Laura Holz ist an der Hardbergschule in Mosbach im Einsatz und unsere Theaterpädagogin Kathi Schilling (Kontaktraum) an der Heiligenbergschule in Heidelberg.

 

In beiden Projekten steht die Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenz der Schülerinnen und Schülern mithilfe von theaterpädagogischen Methoden im Zentrum. Wir freuen und über diese spannende Kooperation!


Foto: "Klassensonne" (Katharina Schilling)
Foto: "Klassensonne" (Katharina Schilling)

Heiligenbergschule, Heidelberg

Theater-Projekt: "ZusammenHALT" - Experimentieren zu Teilhabe und dem Wahren von Grenzen in der Klassengemeinschaft

Theaterpädagogin Kathi Schilling förderte an der Heiligenbergschule in Heidelberg zwei Grundschulklassen. Die Metapher einer Werkstatt diente dem gemeinsamen Ausprobieren und Reflektieren.

 

Durch Theater-Werkzeuge, wie kooperative Spiele und Methoden ("Theater Direkt", "Theatrales Mischpult"), konnte das Gemeinschaftsgefühl der Klasse vertieft und gestärkt werden. Neben der Erweiterung der individuellen spielerischen und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten in Sprache, Standbildern und Bewegung sowie dem Erfahren von Führen und Folgen im Konsens eröffnete die regelmäßige Reflexion des Erlebten, Möglichkeiten zur Selbstmitteilung sowie zur Erweiterung der eigenen Perspektive.

 

Als Gemeinschaftsprodukt entstanden zwei phantasievolle Geschichten mit den Titeln "Lucky und der witzige Traum, der wahr wurde" und "Der verlorene, verschollene Hammer von Thor aus dem eisgoldenen Palast".


Foto: Laura Holz
Foto: Laura Holz

Hardbergschule, Mosbach

Im Rahmen des Programms „Lernen mit Rückenwind“ arbeitet die Theaterpädagogin Laura Holz mit drei Gruppen an der Hardbergschule, SBBZ Lernen in Mosbach.

 

Zahlreiche Spiele und theaterpädagogische Übungen ermöglichen es den Kindern und Jugendlichen, sich als kreativ schaffend und selbstwirksam zu erleben. Anders als vielleicht in Mathe und Deutsch geht es hier um spielerische Begegnungen untereinander und das gemeinsame, freie Ausprobieren. Die Tische und Stühle müssen weichen, denn wir brauchen Platz zum Tanzen, Bewegen, Spielen. 

 

Basierend auf den Ideen der Schüler:innen entstehen kleine Szenen – und am Ende vielleicht ein kleines Stück Theater.


TANZTHEATER IN DER SCHULE: "Ich im Wir. Jetzt und hier."

In Kooperation mit FINDER e.V., der Elsenztalschule Bammental, dem TV Bammental und der Schulsozialarbeit SRH durften im Schuljahr 21/22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3/4 und der Klassen 5/6 in zwei kreativen Projekten Tanz als Ausdrucksmittel erfahren.

 

Im Fokus stand das Bewusstsein für das Hier und Jetzt. Über eine offene und wertfreie Herangehensweise an Tanz und Körperarbeit haben wir uns von dem Gedanken befreit: Was denken die anderen?

 

Beide Projekte entwickelten mit themenbezogenen Methoden des kreativen Tanzes und des Tanztheaters jeweils einen fantasievollen Ergebnisfilm, der abschließend präsentiert wurde. Klasse3/ sehnte sich nach ZAUBERKRÄFTEN und Klasse 5/6 nach SPIELerischer Leichtigkeit. Bereits die Themenwahl zeigt die aktuellen Bedürfnisse der Kinder in dieser von Unruhe geprägten Zeit.

 

Leitung: Katja KörberLaura Holz

Herzlichen Dank an Finder e.V. für die unterstützende Kooperation!


MENTORY-WORKSHOP

Diversität und Vielfalt in Prävention und kultureller Bildung

Welche Rolle spielt das Thema „Heimat & Fremde“ innerhalb der Präventionsarbeit oder innerhalb dem Feld kultureller Bildung?

Habe ich mehrere Heimaten und wenn ja, wie kann ich diese aufspüren und integrieren? Was ist mir fremd – beim Anderen und in mir selbst? Bedarf es in einer offenen Gesellschaft eines neuen und erweiterten Verständnisses von Heimat und Fremde?

 

Leitung: Katharina Stoye

 

21.5.2022: Workshop

6.7.22: Vortrag „Heimat und Fremde als biografisches Thema in Prävention und Therapie. Beispiele aus der tanz- und kreativtherapeutischen Arbeit“.